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Schräge Vögel & andere Elefanten - Kaisierin Elisabeth und die Tierwelt

Tiere prägten von Kindheitstagen an das Leben der späteren Kaiserin Elisabeth. Ihren Vater, Herzog Max, begleitete sie oft bei seinen Jagden durch die bayerischen Wälder. Dabei entdeckte sie die große Liebe zur Fauna. An sämtlichen Wohnsitzen hielt sie sich eine kleine Menagerie. Diese Naturverbundenheit war es auch, die ihr die Tage am Wiener Hof erschwerten. Denn die junge Kaiserin brachte kaum Verständnis dafür auf, dass die Tiere im berühmten Zoo von Schönbrunn ihr Dasein hinter Gittern fristeten.

Der Drang nach Freiheit und Leben ließ Elisabeth schließlich die Fesseln des Hofes abstreifen und das Abenteuer in der großen Welt suchen. Auf ihren ausgedehnten Reisen lernte sie das Reich der Tiere in den vielfältigsten Facetten kennen.  So mag es kaum überraschen, dass die Monarchin einen Affen als Haustier besaß. Ihre große Liebe allerdings galt den Pferden und Hunden. Als meisterhafte Reiterin verstand sie es, die Ästhetik des menschlichen Körpers mit der des Pferdes in Harmonie zu bringen. Ausgedehnte Jagden hoch zu Ross ließen ihr Herz höherschlagen. Elisabeth züchtete edle Hunde und ist das Beispiel einer Herrscherin, die Tiere an den Höfen Europas salonfähig machten.

Schließlich prägen Tiere die Wappen der Habsburger und der Wittelsbacher und sind aus dem adeligen Leben auch an unzähligen Kostbarkeiten der Schatzkammern und als Embleme an edlen Einrichtungsgegenständen nicht wegzudenken.